Umgang mit unseren Zulieferern

Ausgehend von unseren „Workplace Standards“ sind dies die Maßnahmen, die wir im Umgang mit unserer Beschaffungskette und zur Verbesserung von Arbeits- und Umweltbedingungen anwenden.

Highlights 2010

Verbesserung der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen

Im Jahr 2010 arbeiteten wir weiterhin an einer Optimierung der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen. Wir beteiligten uns diesbezüglich insbesondere an den folgenden zwei erprobten Maßnahmen innerhalb unserer direkten und indirekten Beschaffungsketten: Bei dem einen Projekt erhalten Arbeitnehmer aus 400 chinesischen Herstellerbetrieben die Möglichkeit, ihre Anliegen vertraulich über Hotlines zu melden. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend und ermutigend für die Zukunft. Bei dem anderen Projekt schlossen sich 2010 fünfzehn Fabriken einem Schulungsprogramm für Führungskräfte an, um mehr über Personalmanagementsysteme zu erfahren. Insgesamt haben somit in drei Jahren 75 Betriebe in China und Vietnam an dieser Maßnahme teilgenommen. Lesen Sie bitte auch das Interview und die Fallstudie, um mehr zu erfahren über Arbeitnehmer-Hotlines und das Projekt zu Personalmanagementsystemen.

Daneben beteiligen wir uns jedoch auch noch an weiteren Projekten in Bezug auf die Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen und insbesondere den Umgang mit Gewerkschaften, einschließlich der Ausarbeitung eines Protokolls zur Koalitionsfreiheit in Indonesien. Darüber hinaus finanzierten wir die Übersetzung von Leitfäden zu Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen in Vietnam durch die Internationale Arbeitsorganisation.

Kategorisierung unserer Beschaffungskette

Ein weiteres Highlight im Jahr 2010 war eine Verbesserung bei der Überwachung der Zulieferer durch maßgeschneiderte programmatische Aktivitäten mit drei neuen (bzw. neu definierten) Kategorien für die Beschaffungskette. Dabei werden von den guten bis sehr guten Zulieferern Verfahren mit höherem Mehrwert verlangt. Die leistungsstärksten Zulieferer implementierten Maßnahmen zur „Eigenverantwortung“, einschließlich einer anspruchsvolleren Berichterstattung. Faire, gute und vorbildliche Zulieferer wurden in die Kategorie „Partnerschaft“ aufgenommen, die sich auf die Zusammenarbeit mit mehreren Einkäufern in gemeinsam genutzten Herstellerbetrieben (wie beispielsweise die Sustainable Compliance Initiative und die Brown Shoe Collaboration) sowie die Beteiligung der Betriebe an Multi-Stakeholder-Programmen (wie FLA und Better Work) konzentriert. Die leistungsschwächsten Zulieferer fallen in die Kategorie „Risikomanagement“.

Förderung der direkten Verantwortung

2010 gingen weitere Geschäftseinheiten des adidas Konzerns dazu über, die Praktiken zur Standardeinhaltung in ihre Beschaffungs- und Einkaufsrichtlinien einzubinden. 55 Konzerneinheiten verfolgen derzeit strategische Dreijahrespläne zur Standardeinhaltung und erhalten jährliche Leistungsbewertungen. Die Überwachung der Zulieferbetriebe dieser Einheiten wurde durch vermehrte Kooperationsverfahren und den Datenaustausch über das Fair Factories Clearinghouse erweitert.

Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Kapitel „Strategische Entwicklungen“.

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