Fortschritte im Vergleich zu den Zielen 2010

  • 100% Ziel erreicht
  • 75% Ziel weitestgehend erreicht
  • 50% Ziel zur Hälfte erreicht
  • 25% Ziel teilweise erreicht
  • 0% Ziel nicht erreicht
Kernziele 2010 Anmerkungen Zielerreichung
ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT
Erarbeitung einer konzernweiten Umweltstrategie 2015. Die Umweltstrategie des Konzerns wurde abgeschlossen und eingeführt. Sie umfasst alle Geschäftsfunktionen und Marken und setzt verschiedene quantitative und qualitative Ziele bis 2015. 100%
Erfassung und Einschätzung der Umweltauswirkungen unserer gesamten Wertschöpfungskette. Für die Erfassung wurden Umfang und Grenzen definiert. Die Berechnung ist für Anfang 2011 geplant. 25%
Start des Programms zur systematischen Verbesserung der Umweltleistungen in der Beschaffungskette. Das Programm wurde Anfang 2010 gestartet und umfasst Umweltrichtlinien, Audit-Instrumente und Durchführung von Umweltprüfungen in Zulieferbetrieben. Zu den Instrumenten zählen Audit-Checklisten und Richtlinien zur Behebung von Missständen in den Fabriken. 100%
Zertifizierung unserer Konzernzentrale sowie der Hauptstandorte unserer Marken nach ISO 140011. Die Umweltmanagementsysteme der Hauptstandorte in Nordamerika (Portland, Canton, Carlsbad, Spartanburg, Montreal) und auf adidas Konzernebene wurden nach ISO 14001 zertifiziert (Umfang der Zertifizierung: Planung, Betrieb und Instandhaltung von Gebäuden). Das Zertifizierungsaudit des Umweltmanagementsystems der Einrichtungen am Standort in Herzogenaurach ist für 2011 angesetzt. 75%
Erreichen der jährlichen Ziele für unsere eigenen Standorte im Rahmen der Green Company-Initiative. Um dieses Ziel zu erfüllen, wurden die Berichtsdaten für 2009 fertiggestellt, gemeldet und bewertet. 100%
Etablierung von Green Teams an allen Konzernstandorten. 2010 gab es weltweit neun Green Teams, die Veranstaltungen zum „Earth Day“ („Tag der Erde“) am 22. April 2010 organisierten. 50%
EINHALTUNG SOZIALER STANDARDS IN DER BESCHAFFUNGSKETTE
Systeme und Richtlinien
Übernahme und Anwendung der Instrumente, die im Rahmen der von mehreren Markenunternehmen unterstützten Sustainable Compliance Initiative (SCI) entwickelt wurden. Die Entwicklung einer SCI-Datenplattform durch die Fair Labor Association (FLA) ist abgeschlossen, allerdings kommt es bei der IT-Umsetzung zu Verzögerungen. 25%
Vervollständigung und Umsetzung des überarbeiteten Leistungsindikators zur Einhaltung sozialer Standards. Der Leistungsindikator und seine Funktion wurden ausgebaut und weitere Masseinheiten hinzugefügt. Darüber hinaus ist das Instrument mit der Bewertung der Zulieferleistung der globalen Beschaffungsorganisation verknüpft, um eine höhere Konsistenz zu erzielen. Das überarbeitete Instrument wurde erfolgreich eingeführt. 100%
Ausbau der Partnerschaften und Kooperationen mit Markenunternehmen und anderen Stakeholdern. Ausbau der Beziehungen zu anderen Markenunternehmen und den zur FLA gehörigen Unternehmen und Zulieferern. Dazu zählen auch die Angleichung von Maßnahmenplänen zur Behebung von Verstößen gegen Arbeitsplatzstandards sowie gemeinsame Aktivitäten vor Ort. 75%
Direktes Beschaffungsmodell
Direkte Überwachungsmaßnahmen zur Förderung einer besseren Lieferantenleistung. Für die Zulieferer mit besserer Leistung (Zulieferer mit der Bewertung 4C und 5C) wurde ein Konzept zur Eigenverantwortung eingeführt. Außerdem wurden Standardbetriebsanweisungen sowie Instruktionsmaterialien ausgearbeitet. Die Unterweisung der Lieferanten wurde Ende 2010 abgeschlossen. Die vollständige Implementierung findet 2011 statt. 75%
Steigerung der Effizienz in der Lieferantenüberwachung. Die Programmaktivitäten wurden anhand der Ergebnisse der Leistungsindikatoren der Lieferanten neu definiert. Die Hersteller wurden über die Notwendigkeit informiert, die Leistung von 1C-Betrieben zu steigern. Der Schwerpunkt lag auf dem Risikomanagement der 2C-Betriebe und der Leistungsbewertung der 3C-Betriebe. Bei fehlenden internen Ressourcen wurden für Audits die Dienste externer Prüfer in Anspruch genommen. Um die Leistung von 2C- und 3C-Betrieben zu steigern, wird für diese ein Programm zur Kompetenzbildung entwickelt. 75%
Indirektes Beschaffungsmodell
Ausweitung der Kompetenzen externer Prüfer (Entwicklung von Maßnahmenplänen, Bewertung durch Leistungsindikatoren). Alle externen Prüfunternehmen erstellen nun Maßnahmenpläne zur Behebung von Missständen in Zulieferbetrieben. Nur zwei externe Prüfunternehmen sind für die Bewertung der Lieferanten mithilfe des Leistungsindikators qualifiziert. 50%
Verstärkter Einsatz von Leistungsnachweisen der Geschäftseinheiten zur Forcierung ihrer direkten Verantwortung für die Einhaltung von Standards. Dieser Arbeitsbereich entwickelt sich gut. Es wurden für 55 Geschäftseinheiten Leistungsnachweise entwickelt. 100%
INTERAKTION MIT STAKEHOLDERN
Fortwährender Dialog mit wichtigen Stakeholdern zur Verbesserung unseres Programms. Es findet ein umfassender und kontinuierlicher Dialog mit wichtigen Stakeholdern statt, insbesondere zu beschäftigungsspezifischen Themen, Mindestlöhnen, Rechte der Gewerkschaften, Transparenz der Beschaffungskette und zu anderen systemischen Fragen. In einigen Fällen wurden durch diese Dialoge programmatische Veränderungen gefördert. 100%

1 ISO 14001 ist eine internationale Norm für Umweltmanagementsysteme, nach der sich Unternehmen verpflichten, ihre Umweltleistungen kontinuierlich zu verbessern. Um diese Zertifizierung zu erhalten, muss das Umweltmanagementsystem eines Unternehmens durch akkreditierte Auditoren überprüft werden.

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