Beschaffung und Fertigung

Ökologische Beschaffungsstrategie

Im Jahr 2010 haben wir eine ökologische Beschaffungsstrategie eingeführt, um die Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -aktivitäten in unserer Beschaffungskette mit der Umweltstrategie 2015 des adidas Konzerns in Einklang zu bringen. Diese Strategie soll unseren Zulieferern eine klare Richtung zur Steuerung ihrer Umweltauswirkungen vorgeben. Wir werden die Fortschritte jedes Jahr überprüfen und die Strategie auf unserem Weg zum Jahr 2015 entsprechend anpassen.

Zielsetzung

Bei der Erarbeitung unserer ökologischen Beschaffungsstrategie haben wir festgestellt, dass wir:

  • Umweltrisiken entlang unserer Beschaffungskette identifizieren und steuern müssen
  • Verbesserungen vorantreiben und uns auf die Entwicklung einer leistungsstarken Beschaffungskette konzentrieren müssen
  • Partnerschaften und Kooperationen mit anderen Akteuren anstreben müssen, um unseren Gesamteinfluss in der Branche zu steigern.

Wir können unsere Ziele als Konzern erreichen durch:

  • Einwandfreie Managementsysteme auf Zulieferebene, die Umweltgefährdungen reduzieren und beseitigen
  • Berücksichtigung von Umwelt- und Ressourcen-Management bei unseren Beschaffungsentscheidungen und unserer Auswahl und Bindung an Zulieferer
  • Reduzierung der Gesamtumweltauswirkungen bei der Materialbeschaffung und der Fertigung unserer Produkte.

Von der Analyse zur Umsetzung

Wir haben die wichtigsten Aufgaben zur Erreichung dieser Ziele identifiziert. Diese Aufgaben sind eng miteinander verknüpft und bauen aufeinander auf. Damit wir die Umweltrisiken in unserer Beschaffungskette steuern können, müssen wir diese zunächst genau kennen. Dazu haben wir zwei Instrumente entwickelt und eingeführt: unser „Supplier Risk Assessment Tool“ (Instrument zur Risikobewertung von Zulieferern) und unser „Environmental Assessment Tool“ (Instrument zur Umweltbewertung von Zulieferern). Mit diesen Instrumenten haben wir unsere Zulieferer entsprechend ihrer Umweltrisiken eingestuft. Anhand dieser Einstufung konnten wir gezielte Schulungs- und Kompetenzbildungsprogramme für unsere Zulieferer erarbeiten. Ferner konnten wir geeignete Standards und Richtlinien entwickeln.

In den kommenden Jahren werden wir uns auf die Datenberichterstattung und die Festlegung messbarer Zielvorgaben für unsere strategischen Zulieferer konzentrieren sowie gleichzeitig die Rückverfolgbarkeit innerhalb unserer Beschaffungskette sicherstellen.

Zusammenarbeit mit anderen

Im Verlauf des Jahres 2010 hat das Sozial- und Umweltteam erneut mit Branchenverbänden und anderen Markenunternehmen zusammengearbeitet, um gemeinsame Initiativen zu entwickeln und durchzuführen. Das Sozial- und Umweltteam war maßgeblich an der Entwicklung und Einführung des Öko-Index der Outdoor Industry Association beteiligt und hat auch bei der Entwicklung des Umweltmoduls des Global Social Compliance Programms mitgewirkt. Unsere Strategie wird außerdem durch einen kontinuierlichen Lernprozess sowie durch Verfahren zur Bewertung und zum Engagement mit unseren internen und externen Stakeholdern untermauert. Dieser Ansatz soll uns – sowie auch unseren Zulieferern – helfen, unsere Umweltleistung zu steuern sowie mit den diesbezüglichen zukünftigen Erwartungen unserer Stakeholder umgehen zu können.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir unsere Zulieferer zu Umweltmanagementsystemen schulen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir nachhaltige Materialien zurückverfolgen.

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Leistung zählt, und wir möchten dem Leser mit unserer Berichterstattung unsere Leistung erläutern.

Daher ist bei dem diesjährigen Bericht auf jeder Seite erkennbar, welche Indikatoren der Global Reporting Initiative (GRI) wir adressieren und inwieweit wir den GRI-Index erfüllen.