Green Company

Green Teams

Unser Konzept der „Green Teams“ ist ein Teil der Green Company-Initiative. Zu unseren Green Teams gehören engagierte Mitarbeiter, die Umweltschutzinitiativen fördern und andere Mitarbeiter motivieren. Die Arbeit dieser Teams spielt bei der Erreichung der Ziele unserer Green Company-Initiative eine zentrale Rolle.

Green Teams wurden an mehreren Standorten gebildet, wie in Canton, Portland und Mattapoisett (alle USA), in Argentinien, Panama, Hongkong, Thailand, Frankreich, in der Türkei, an unserem niederländischen Standort in Amsterdam sowie natürlich in unserer Konzernzentrale in Deutschland.

Erfolge 2010

Gruppenfoto eines adidas Green Teams

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für Erfolge der Green Teams im Jahr 2010:

In Portland waren Einwegbecher und -geschirr ein großes Problem. Mittlerweile werden in allen Cafeterien des Standortes Mehrwegtassen und -becher verkauft. Zudem gibt es in den Küchen auf dem Gelände kein Einweg-Geschirr mehr. Dadurch wird das Abfallaufkommen erheblich reduziert.

Das Green Team in Mattapoisett hat ein groß angelegtes Recycling- und Wiederverwendungsprogramm für Kunststoff und Glas eingeführt. Im Rahmen des Programms werden zudem leere Tonerkartuschen recycelt und durch wiederaufbereitete Kartuschen ersetzt.

Die Mitarbeiter in unserem Büro in Bangkok (Thailand) sind häufig zu Besuchen in die Produktionsstätten unterwegs. Hier hat das Green Team Mitfahrgelegenheiten eingeführt, um dadurch die Anzahl der Autofahrten zu den einzelnen Betrieben zu reduzieren.

Unsere französischen Kollegen in Landersheim haben Solarkollektoren für die Warmwasserversorgung der Duschen des Standorts sowie der Kantine installieren lassen.

Gruppenfoto eines adidas Green Teams

In unserem Büro in Istanbul konnte das Green Team den Wasserverbrauch im Vergleich zu 2009 um 14% senken. Zudem wurden Energieeinsparungen erzielt, indem nur die unbedingt notwendigen elektrischen Geräte verwendet wurden.

In Amsterdam lag die schwierige Hauptaufgabe des Green Teams vorrangig darin, die Gewohnheiten der Mitarbeiter zu verändern. So organisierte das Team spezielle Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung, z. B. die „Tour de Commute“. Diese Aktion wurde zeitgleich zur Tour de France durchgeführt und sollte die Mitarbeiter dazu bewegen, anstatt mit dem Auto lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Insgesamt legten die Mitarbeiter während der Aktion 5.334 km mit dem Fahrrad zurück.

Foto eines Müllbergs, um zu zeigen, wie viel Abfall wir produzieren

Diese und andere Standorte nahmen zudem am 22. April am „Earth Day“ („Tag der Erde“) teil, der die Menschen anregen soll, über ihr Umweltverhalten nachzudenken und sich für eine saubere Umwelt einzusetzen. Die Green Teams hatten viele großartige Ideen, wie sie den Geist dieses Tages unterstützen können. In unserer Konzernzentrale in Herzogenaurach organisierte das Green Team eine Straße aus Papier sowie einen Müllberg, um zu zeigen, wie viel Abfall wir produzieren. Darüber hinaus fand eine Aktion zum Recycling alter Mobiltelefone statt – diese wurden eingesammelt und an ein Unternehmen verkauft, das sich auf die Wiederverwertung derartiger Altgeräte spezialisiert hat. Der Erlös aus dieser Aktion wurde einer gemeinnützigen Organisation gespendet.

Das sagen die Team-Mitglieder

„Ein Green Team ist eine kleine taktische Einheit, in der wir schnell Entscheidungen treffen und handeln können. Meiner Meinung nach sollte es ein wichtiger strategischer Motor für die Zukunft unseres Unternehmens sein“, meint Benjamin Devillard aus Frankreich.

Alissa Leeper aus Portland sagt: „Es ist toll, Teil eines Teams aus Freiwilligen zu sein, die sich in ihrer Freizeit engagieren und Dinge bewegen können. Wir können mit kleinen Änderungen viel für unsere Gesellschaft und unser Unternehmen erreichen.“

Jenna Meaney, Alissa Leepers Teamkollegin, fügt hinzu: „Die Gruppe hat für adidas America viel geleistet. Es ist fantastisch zu sehen, wie viel sich seit Einführung des Green Teams geändert hat – mehr Recycling, Mehrwegbehälter und allgemeines Umweltbewusstsein.“

„Je mehr ich in den Medien über die Umweltverschmutzung informiert werde, desto motivierter bin ich, meine eigenen persönlichen Umweltauswirkungen zu reduzieren. Ich versuche dann, auch meine Kollegen zu überzeugen“, so Tanja Schmidt aus Deutschland. „Durch die Arbeit im Green Team kann ich sie erreichen.“

Und welche Herausforderungen gibt es?

„Eine der größten Herausforderungen liegt darin, jene Menschen zu erreichen, die nichts ändern möchten. Man muss die Herausforderung annehmen und sich auch von einem ,Nein' nicht entmutigen lassen“, meint Ed Musho aus Portland.

Für Gul Uguryol vom Team in Istanbul ist es eine große Herausforderung immer hoch motiviert zu bleiben. „Doch wenn ich dann die Erfolge sehe, motiviert mich das immer wieder aufs Neue“, fügt sie hinzu.

„adidas ist ein großes Unternehmen, da ist es nicht immer ganz einfach, Änderungen schnell umzusetzen“, glaubt Tanja Schmidt. „Das kann den einen oder anderen schon manchmal etwas frustrieren. Aber wir dürfen niemals aufgeben und müssen weiter zusammenarbeiten, wenn wir etwas ändern wollen!“

Gibt es spezielle Erfolgsstrategien?

„Wir versuchen, Spaß und Belohnung einzubinden, um das Interesse unserer Kollegen zu wecken. Außerdem denken wir positiv und zeigen nicht mit dem Finger auf andere“, sagt Benjamin Devillard. „Man muss Vertrauen in die Menschen und Leidenschaft für seine Mission haben – und vor allem kreativ sein.“

Sein Kollege Romain Prigent ergänzt: „Wir brauchen auch Geduld und eine gewisse Überzeugungskraft, damit wir die Gewohnheiten und die Mentalität der Menschen positiv beeinflussen können.“

Jenna Meaney stimmt dem zu: „Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass kleine Veränderungen einen großen Unterschied machen können!“

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Daher ist bei dem diesjährigen Bericht auf jeder Seite erkennbar, welche Indikatoren der Global Reporting Initiative (GRI) wir adressieren und inwieweit wir den GRI-Index erfüllen.