Umwelt

Die Reduzierung unserer Umweltauswirkungen war für uns einer der Schwerpunkte im Jahr 2010. Wir haben den Lebenszyklus unserer Produkte genau untersucht, um zu ermitteln, welche Auswirkungen wo in unseren Geschäftsprozessen auftreten. Dabei haben wir die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet – von Produktdesign und Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zum Transport und Verkauf. Die Abbildung zeigt eine vereinfachte Darstellung der Wertschöpfungskette des adidas Konzerns.

Wertschöpfungskette des adidas Konzerns

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Wo entstehen unsere Umweltauswirkungen? Kurz gesagt, in unserer gesamten Wertschöpfungskette: Erdöl wird zur Herstellung von Polyester benötigt, Wasser für den Baumwollanbau und Chemikalien zum Bleichen und Bearbeiten von Stoffen oder zum Gerben von Leder. Nach der Fertigung der Produkte entstehen Emissionen beim Transport zur Verkaufsstelle und am Ende ihrer Lebensdauer werden sie zu Abfall.

Damit wir unsere Umweltauswirkungen reduzieren können, müssen wir all diesen Dingen an der jeweils entscheidenden Stufe im Prozess begegnen. Daher möchten wir den Mitarbeitern, die in ihrer Tätigkeit wirklich Einfluss auf die Umweltauswirkungen nehmen können, entsprechende Richtlinien und Instrumente bereitstellen – auch wenn die eigentlichen Auswirkungen an anderer Stelle auftreten. So können beispielsweise Entscheidungen beim Produktdesign direkten Einfluss auf die Umweltauswirkungen einer späteren Stufe der Wertschöpfungskette haben.

Dieses Kapitel ist um unsere Wertschöpfungskette aufgebaut. Zunächst stellen wir unsere Umweltstrategie 2015 vor, mit der wir die Umweltaktivitäten unseres Konzerns koordinieren und steuern. Unter dem Punkt Produktentwicklung gehen wir auf unsere Anstrengungen in den Phasen Innovation, Design, Marketing und Entwicklung unserer Wertschöpfungskette ein. Im Anschluss daran folgen die Abschnitte zu Beschaffung und Fertigung und Green Company, dem Umweltprogramm für unsere eigenen Standorte. Schließlich folgt der Bereich Vertrieb.

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Leistung zählt, und wir möchten dem Leser mit unserer Berichterstattung unsere Leistung erläutern.

Daher ist bei dem diesjährigen Bericht auf jeder Seite erkennbar, welche Indikatoren der Global Reporting Initiative (GRI) wir adressieren und inwieweit wir den GRI-Index erfüllen.