Programme des Konzerns

Projekte in Ländern unserer Zulieferer

Gute Schulbildung für alle: Sudhaar, Pakistan

Seit mehr als 30 Jahren bezieht der adidas Konzern Fußbälle aus Pakistan.

Sialkot, das pakistanische Zentrum der Fußballherstellung, wurde immer wieder mit dem Thema Kinderarbeit in Verbindung gebracht. Um dem entgegenzuwirken, wurde durch eine branchenweite Initiative mit Unterstützung durch die Internationale Arbeitsorganisation, die FIFA und UNICEF ein unabhängiges und eigenverantwortliches Gremium geschaffen, das die Einhaltung des Verbots der Kinderarbeit überwacht.

Um die Ursachen für Kinderarbeit anzugehen, d. h. Armut, Arbeitslosigkeit und fehlende Bildung, mussten in den ländlichen Gemeinden der Region die Bildungsstandards und die Möglichkeiten für den Schulbesuch verbessert werden. Genau dies wurde durch die lokale Nicht-Regierungsorganisation Sudhaar in Form ihres Programms zur Verbesserung von Bildungseinrichtungen und schulischer Infrastruktur in Angriff genommen. Das Programm wird seit 2002 vollständig durch den adidas Konzern finanziert.

Erfolge des Programms

Seit 2002 unterstützt der adidas Konzern das Programm und konnte seitdem vielen Kindern ein Lächeln auf das Gesicht zaubern – 20.990 Kinder in 125 Schulen im Distrikt Sialkot nahmen bisher am Programm teil. Etwa 20% der Kinder stammen aus Familien, die in der Fußballherstellung arbeiten.

Die Kinder lernen, dass sie als Person wichtig sind, dass sich Menschen um ihr Wohlbefinden sorgen und dass es sich lohnt, zur Schule zu gehen. Durch das Projekt des adidas Konzerns wurden erhebliche Verbesserungen in den Schulen hinsichtlich Infrastruktur und Kompetenz der Lehrer erreicht. Dazu trugen unter anderem verschiedene Seminare und eine stärkere Beteiligung der Schulräte bei. Der bei weitem größte Beitrag liegt jedoch darin, den Kindern durch verschiedene Aktionen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung zu geben – und somit Hoffnung und Enthusiasmus. Ein ehemals in der Fußballherstellung beschäftigter Junge meint:

„Ich war mächtig stolz, dass man mich zum Kapitän gewählt hat“, freut sich der zehnjährige Muhammad Asif aus der 4. Klasse. „Dadurch konnte ich lernen, für mein Team als Anführer da zu sein. Außerdem habe ich gemerkt, wie wichtig meine Aufgabe ist, damit meine Schule für alle Kinder zu einem besseren Ort wird.“

Shaheen Kokab, Schulleiterin an einer Grundschule für Mädchen meint: „Ich bin seit 1985 als Schulleiterin tätig. Doch erst durch das adidas Projekt konnte ich unglaublich viel über Schulführung und Management lernen. Ich konnte in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Schulrats zahlreiche Verbesserungen in unserer Schule umsetzen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Schülerinnen um 18% und zudem haben 40% weniger Schülerinnen die Schule vorzeitig verlassen“.

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